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Warum in Edelmetalle anlegen?
Hintergrund Informationen sowie Infos zur Edelmetallanlage
Aktualisierte Fassung - Stand 27.09.2016
In diesem Artikel werden Sie erfahren, warum es derzeit absolut sinnvoll ist in physische Edelmetalle zu investieren.

Betrachten wir uns zuerst die Staatsverschuldungen:

Die USA hatten im Jahr 2003 eine Staatsverschuldung von 60,42% Ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP). 2016 beträgt die Quote scho ca. 108%. Die Schuldenobergrenze ist wiedereinmal erreicht und wenn die größte Volkswirtschaft der Welt nicht pleite und zahlungsunfähig werden möchte, werden sie die Schuldenquote weiter erhöhen. Diese Schulden können niemals mehr zurückbezahlt werden.
Griechenland: Trotz Hilfen und Unterstützungspaketen, oder gerade deswegen, hat sich die Schuldenquote in Griechenland von 97,45% im Jahr 2003 auf 176% im Jahr 2016 erhöht. Ja, bestimmt helfen da ein paar Einsparungen um das Problem zu lösen! Die Frage ist doch hier vielmehr, wie lange und wieviel können die anderen Ländern noch bezahlen, bevor sie selbst in die selbe Lage kommen. Schauen wir gleich deswegen auf Deutschland: Von ca. 64% im Jahr 2003 auf ca. 71,7% im Jahr 2016 und das trotz stetiger Rekordsteuereinnahmen. Jede normale Firma hätte man da schon längst zugesperrt. In absoluten Zahlen, von 43 Milliarden Euro Schulden im Jahr 1987 auf 2.262 Milliarden Schulden aktuell (Stand 27.09.2016). Dies ist eine expotenzielle Kurve und das weltweit bei allen wichtigen Ländern. Großbritannien (87,7%), Japan (249,34%), Spanien (100,5%), Italien (135,4%), Frankreich (97,5%), Portugal (128,9%) usw. Das Ganze Geldsystem läuft überhaupt nur noch deswegen, weil die Zentralbanken weltweit die Märkte mit Bargeld fluten. Die Schulden sind nicht mehr rückzahlbar. Man kann das System nur neu starten, oder die Schulden der Staaten weginflationieren. Eine andere Lösung gibt es nicht und in beiden Fällen sind Sie betroffen!

Geldmengenentwicklung

Passend dazu explodieren natürlich die Geldmengen weltweit. Irgendwo muss das neu verschuldete Geld ja herkommen. Die Geldmenge M3 in der Euro-Zone ist von 1997 von 4.219 Milliarden Euro auf 11.225 Milliarden Euro im August 2016 gestiegen. Allein seit Ende 2015 ist dies ein Zuwachs von knapp 400 Milliarden Euros. Die Geldmenge in den USA ist von ca. 1.595 Billionen Dollars im Jahr 1980 auf nun mehr 11.500 Billionen Dollars im Dezember 2014 gestiegen. Die Geldmenge M3 wird in den USA im Übrigen schon seit 2006 erst überhaupt nicht mehr veröffentlicht. Nach Schätzungen soll dies bei rund 17.000 Milliarden Dollar liegen. Alle Geldmengen-Kurven sind hierbei expotenziell. Das heißt es steigt immer weiter und schneller an und endet in der Senkrechten. Irgenwann, das sagt die Logik, ist dieses Spiel vorbei. Das kann sich jeder mit klarem Menschenverstand ausrechnen.

Und das Gelddrucken geht weiter...

Zusammenfassung

Die hohen Verschuldungsquoten der Staaten können niemals wieder zurückgezahlt werden. Einzige Möglichkeiten wären ein Systemreset (=Währungsreform) und damit ein Neustart des Geldsystems oder eine steigende Inflation um die Schulden wegzuinflationieren. Geldanlagen werden dabei definitiv verlieren, bei der Währungsreform weil einem schlichtweg Geld und Erspartes weggenommen wird und im Falle von steigender Inflation durch die negative Realverzinsung die wir bereits jetzt haben. Das heißt, die Preissteigerung kostet pro Jahr mehr als Geldanlagen durch Zinsen erwirtschaften können. Das zerrt ihr Vermögen auf. Tag für Tag! Und es kommt leider noch besser, so langsam stellt sich alles medial auf ein Bargeldverbot ein und das in Verbindung mit kommenden Negativzinsen. Hier kann man 1 und 1 zusammenzählen. Haben Sie erstmal kein Bargeld mehr und werden gezwungen Ihr Geld auf der Bank liegen zu lassen, greifen die Negativzinsen voll auf Ihr Vermögen durch. Sichern Sie sich rechtzeitig ab, noch haben Sie die Möglichkeit dazu!

Lagerbestände an der COMEX

Die Lagerbestände an der COMEX sind für registriertes Gold von Ihrer Spitze (ca. 3,5 Millionen Unzen Ende 2014) auf nun aktuell circa 2,17 Millionen Unzen (Stand 26.09.16) gesunken. Gold hat damit die letzten Monate eine hohe pyhsische Nachfrage zu verzeichnen, 30% Rückgang im Warenlager. Auch bei Silber befinden sich nur noch 30 Millionen Unzen als registriert im Lager was lediglich 933 Tonnen entspricht und damit einem aktuellen Gesamtwert von nur lächerlichen 511 Millionen Euro. Nur zum Vergleich, die EZB kauft also jeden Monat das über 156fache des COMEX Silberbestandes in wertlosen Papieren auf. Auch der Wert des lagernden Goldes beträgt lediglich 2,56 Milliarden Euro. Allein das private Geldvermögen in Deutschland beträgt 2016 schon 5.211 Milliarden Euro. Man kann sich also ausrechnen was passiert, wenn die Masse in Gold & Silber flüchten möchte. Es reichen schon 0,05% des derzeitigen privaten Geldvermögens der Deutschen alleine um die Gesamten registrierten Gold und Silberbestände der COMEX aufzukaufen! Die wirklich physisch vorhandenen Reserven sind unheimlich gering! Stellen Sie sich einmal vor, es möchte nur jeder Deutsche 5% seines Vermögens in Silber anlegen - das entspreche nach aktuellem Stand ca. 477.000 Tonnen Silber. Die 933 Tonnen der COMEX reichen dazu jedenfalls schon mal nicht aus, schauen wir uns die Minen an, Jahresgesamtproduktion aller Minen insgesamt ca. 27.000 Tonnen pro Jahr. Da müßten die Minen jetzt mal knapp 18 Jahre bei gleichbleibendem Output arbeiten um nur den Deutschen Anlegern einen lächerlichen Anteil von nur 5% ihres Vermögens in Silber hinzulegen. Kurz um, das ist Unmöglich. Was wird also im Fall der Fälle passieren, der Preis wird explodieren. Damit die 933 Tonnen der COMEX reichen, müßte der Silberpreis bei 8.600 Euro pro Unze liegen, aktuell liegen wir bei 17 Euro.

Geldanlagen im Vergleich

1.) Sparanlagen / Anleihen / Geldmarktkonten / etc.
Diese Art von Geldanlagen bringen derzeit nur eine geringe bzw. überhaupt keine Verzinsung mehr. Das allein ist jetzt noch nicht sonderlich negativ für die Art von Geldanlage, da auch Gold und Silber keine Zinsen bringen, dazu aber später mehr, denn das hat auch einen guten Grund. Das große Risiko bei dieser Art von Geldanlagen liegt im Zugriff des Staates, wenn die Verschuldungsorgie aufgelöst wird. Hier bestehen nämlich ganz vehemente Risiken. Zypern ist dafür das Beste Beispiel und selbst wenn es zu keinem Währungsschnitt oder Schuldenschnitt kommt verliert diese Anlageklasse auch bei dem sogenannten Weginflationieren langfristig deutlich!

2.) Immobilien
Immobilien sind jetzt schon teuer und kleine Vermögen lassen sich ohnehin kaum in eine Immobilie anlegen. Sie bringen keine wirklich gute Verzinsung dafür aber um so mehr Arbeit (Ärger mit Mietern, Mietnomaden, Vandalismus, Notwendige Investionen, Abrechnungen müssen erstellt werden, usw.) und im Zugriff vom Staat ist auch diese Anlageklasse. Wenn Geld gebraucht wird langt der Staat bei denen zu, die etwas haben und die Immobilienbesitzer werden garantiert nicht verschont. Siehe Lastenausgleich nach dem Weltkrieg. Was meinen Sie was für Hintergedanken man beim Zensus 2011 hatte, als neben der normalen Volkszählung auch eine Wohnungszählung gemacht wurde. Interessant auch das die Volkszählung nur stichprobenartig erfolgte, von den Immobilieneigentümern wollte man jedoch die Vollständigkeit des Wohnimmobilienbestandes wissen.

3.) Aktien
Auch Aktien befinden sich derzeit auf historisch hohem Niveau, das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist zu hoch. Nicht gerade der ideale Punkt zum Einstieg. Wir werden hier später noch im Detail drauf eingehen, wenn es um das Verhältnis Dow Jones zu Gold geht. Firmen können im übrigen auch Pleite gehen und Aktienvermögen sind dann schlichtweg weg. Also auch hier ein Ausfallsrisiko, dennoch nicht die aller schlechteste Wahl langfristig und unter dem Gesichtspunkt betrachtet, dass uns Ungemach in Form von Schuldenschnitt, Währungsreformen und/oder Hyperinflation ins Haus steht.

4.) Edelmetalle (Gold & Silber)
Großer Vorteil ist neben der Sicherheit die Möglichkeit des anonymen Kaufs. Im Tafelgeschäft können pro Person bis zu 15.000,00 Euro ohne die Hinterlassung persönlicher Daten gekauft werden. Da keiner weiß was Sie haben, kann es ihnen schlichtweg auch nicht weggenommen werden
Edelmetalle sind von der Kapitalertragssteuer befreit, wenn sie länger als ein Jahr in Ihrem Besitz waren. Dies gibt es bei keiner anderen Anlageklasse mehr nach diesem kurzen Zeitraum!
Edelmetalle wie Gold und Silber machen keine Arbeit - Kaufen - Einlagern/Verstecken - Leben und Sicherheit genießen.
Werterhalt über Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende. Die Kaufkraft bleibt langfristig betrachtet erhalten. Natürlich gibt es auch hier Schwankungen, aber physische Edelmetalle sind nicht zum Spekulieren gedacht. Sie bieten einem Sicherheit in Krisenzeiten und noch andere Vorteile durch den möglichen anonymen Besitz. Nutzen Sie die Gelegenheit des anonymen Kaufs, wir haben oben schon auf die nächste Schritte Bargeldverbot und Negativzinsen verwiesen. Auch hier wird der Gesetzgeber früher oder später die Grenze von 15.000 Euro reduzieren. Noch ist es möglich, also zögern Sie nicht zu lange!

Was spricht gegen Gold?

1.) Gegenargument: Gold zahlt keine Zinsen:
Ja das ist auch gut so! Der Zins ist der Gradmesser und der Lohn dafür die Ausfallsrisiken von Geldanlagen in Kauf zu nehmen. Gold & Silber braucht keine Zinsen zu zahlen, denn es kann nicht pleite gehen, hat es die letzten 5.000 Jahre nicht gemacht und wird es auch in Zukunft nicht machen. Gründe: Es ist nach wie vor ein knapper Rohstoff und weltweit gefragt. Siehe hierzu auch unser konkretes Beispiel an Zahlen und Lagerbeständen zur Verdeutlichung weiter oben. Selbst die Zentralbanken kaufen in den letzten Jahren wieder verstärkt zu, warum machen die das wohl? Sicherlich nicht, weil sie von Gold nichts halten! Schwellenländer wie Russland, China und Indien kaufen massiv Rohstoffe allen voran Gold, um Ihre immer wertloser werdenden Dollarreserven abzubauen. Keiner vertraut dem Dollar mehr als Reservewährung! Im asiatischen und arabischen Raum hat Gold nach wie vor einen hohen Stellenwert. Gold wird immer gefragt bleiben. Papierwährungen sind gekommen und gegangen, Gold & Silber hatte immer Bestand!

2.) Gegenargument: Gold kann man nicht essen:
Ich möchte denjenigen sehen der von Spareinlagen, Geldmarktkonten, Anleihen, Aktien, Fonds und Immobilien runterbeißen kann. Solche Aussagen sind reiner Humbug und sollen den Investor verunsichern. Ein kluger Investor läßt sich jedoch von so fadenscheinigen Aussagen nicht verunsichern. Für Gold und Silber kann ich mir auf der ganzen Welt immer etwas zu essen kaufen! Für wertlos gewordenes Papiergeld nicht!

3.) Gegenargument: Lagerung ist teuer:
Das ist schlichtweg Unsinn, bei Ihrer Bank bekommen Sie Schließfächer inkl. Versicherung schon zu günstigen Jahrespreisen, teilweise schon ab 50,00 Euro. Jede Haftpflichtversicherung kostet mehr. Und in so ein kleines Schließfach passt schon eine Menge Gold rein. Alternativ haben viele Anleger auch Grundstücke und Häuser wo sich Edelmetalle bestens verstecken lassen. Seien Sie kreativ! Anzumerken ist, sollte es zu Bankfeiertagen kommen und die Banken geschlossen haben, kommen Sie erstmal nicht mehr an ihr Schließfach ran. Wer davor Angst hat, sollte die eigene Lagerung bevorzugen. Dennoch ist das kein Negativargument für die Goldanlage, denn an Ihr Geld auf der Bank kommen Sie dann sowieso nicht mehr ran!

Was ist bei der Anlage in Gold&Silber zu beachten?

- Sie sollten Edelmetalle in jedem Fall nur physisch kaufen! Papierversprechen auf Gold & Silber sind im Fall der Fälle Nichts aber auch überhaupt Nichts wert!
- Legen Sie kein Geld an, dass Sie in absehbarer Zeit benötigen. Edelmetalle sind eine Sicherheit für den Fall der Fälle. Dennoch können die Kurse schwanken und ein notwendiger Verkauf zu einem ungünstigen Zeitpunkt ist ärgerlich. Also nur Gelder anlegen die langfristig nicht benötigt werden.
- Wenn Sie keine Möglichkeit haben vor Ort anonym zu kaufen, kann man natürlich auch im Internet bestellen. Wichtig dabei ist, bestellen Sie nur bei bekannten Händlern. Bei Edelmetallhändlern mit Gütesiegeln wie z.B. Trusted Shops oder bei Mitgliedern im Berufsverband des deutschen Münzfachhandels sind Sie normalerweise auf der sicheren Seite. Edelmetallkäufe sind i.d.R. immer per Vorkasse zu bezahlen. Kein Händler wird einem nicht bekannten Kunden einfach mal so für 20.000 Euro Edelmetalle zuschicken in der Hoffnung das er bezahlt wird. Das macht Niemand! Lassen Sie sich nicht von Gier den Geist vernebeln. Es gibt viele Fake Shops im Internet die Gold so günstig anbieten, dass sogar eine Scheideanstalt für das Einschmelzen mehr dafür bezahlen würde. Kein echter Händler verkauft Gold unter dem aktuellen Wert!
- Sie sind sich nicht sicher ob Sie jetzt kaufen möchten? Sie warten auf günstigere Kurse? Das kann auch nach hinten losgehen. Wählen Sie einen Mittelweg. Splitten Sie Ihren Einkauf. Dann sind Sie schon mal investiert und können bei fallenden Kursen noch nachlegen. Wie gesagt, betrachten Sie die Anlage als langfristiges Investment. Aus heutiger Sicht spielt es absolut keine Rolle ob Sie in der Vergangenheit für 500 Mark die Unze Gold gekauft haben, für 500 Euro oder für 2.500 Euro. Viel wichtiger wird es sein, dass Sie im Fall der Fälle überhaupt physisches Edelmetall Ihr eigen nennen können!

Gold oder Silber?

Silber ist der Optionsschein auf Gold. Silber steigt in Anstiegsphasen erfahrungsgemäß stärker als Gold, fällt dafür aber in Korrekturphasen auch mal stärker. Das heißt Silber hat deutlich größere Schwankungen, kann aber auch größere Wertsteigerungen erzielen. Silber ist knapp, da es auch industriell verbraucht wird und die Förderung ist auch Abhängig vom Wirtschaftswachstum. Läuft die Wirtschaft nicht, wird weniger Silber gefördert, da es kaum reine Silberminen gibt sondern Silber meistens als Nebenprodukt bei der Förderung anderer Metalle anfällt. Ein weiteres gutes Argument für Silber ist, dass es derzeit im Vergleich zu Gold deutlich unterbewertet ist. Historisch lag das Durchschnittsverhältnis von Gold zu Silber immer bei 15. Das bedeutet es waren 15 Unzen Silber notwendig um eine Unze Gold zu kaufen. Aktuell (Stand 27.09.2016) liegt das Verhältnis bei knapp 70. Das heißt Silber müßte aus dem Stand auf gut 78,00 Euro steigen, bei gleichbleibendem Goldkurs, um wieder das Durchschnittsverhältnis der letzten paar tausend Jahre zu erreichen. Es ist also definitiv zu billig. Natürlich kann man nicht sagen, wie lange es dauert bis das Gleichgewicht wieder hergestellt ist, aber historisch und statistisch gesehen wird es sich unweigerlich mit vielen Auf- und Abs dem wieder annähern. Ab 01.01.2014 werden alle Silbermünzen mit 19% Umsatzsteuer belegt. Die meisten Händler nutzen hier aber die Möglichkeit der Differenzbesteuerung die auf Silbermünzen angewendet werden kann, die von außerhalb der EU importiert werden oder bei Silbermünzen aus Privatankäufe. Durch diese Möglichkeit reduziert sich die enthaltene Umsatzsteuer auf ca. 8%. Gold ist im Übrigen nach wie vor komplett Umsatzsteuerfrei!

Barren oder Münzen?

Im Grunde ist dies Geschmackssache da es keine gravierenden Vor- oder Nachteile gibt. Ein paar Anmerkungen: Je Größer die Stückelung, desto besser ist das Preis/Leistungsverhältnis. Goldbarren als echte Geldanlage können ab 10-20g gekauft werden, besser aber ab 1 Oz, 50g, 100g und 250g. Größere Stückelungen empfehlen wir nicht, da kein anonymer Kauf mehr möglich ist. Sie sollten nur Markenbarren von namhaften Herstellern kaufen. Hierzu zählen u.a. Umicore, Heraeus, PAMP, Valcambi, Münze Österreich, Argor-Heraeus und die PerthMint Australia um die Wichtigsten zu nennen. Münzen haben den Vorteil, dass bei der einen oder anderen Serie zum Materialwert über die Zeit auch ein Sammlerwert hinzukommen kann. z.B. bei der Lunar II Serie in 1 Oz Gold die jährlich auf nur 30.000 Stück limitiert ist. Goldbarren bekommen i.d.R. keinen Sammlerwert. Bei Silber haben sie das beste Preis/Leistungsverhältnis wenn Sie die Standard 1 Oz Silbermünzen kaufen. (z.B. Wiener Philharmoniker oder Maple Leaf) oder direkt auf 1 KG Münzen oder Münzbarren gehen. Ähnlich wie beim Gold können auch hier diverse Münzserien in Zukunft Sammleraufschläge bekommen. Die meisten der Münzen für die das zutrifft kosten aber auch bereits im Einkauf etwas mehr als die Standard-Anlagemünzen. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob einem dieser Aufpreis für die Chance auf zusätzliche Preissteigerungen soviel wert ist.

Wann Gold & Silber wieder verkaufen?

Hier kann einem der Dow Jones (Amerikanischer Aktienindex) einen Anhaltspunkt geben. Die Korrelation zwischen Dow Jones Stand und Goldkurs pendelt zwischen 1 und 40. Das heißt wenn Gold billig ist, kostet es ein zwanzigstel vom Dow Jones (Kurse vom 27.09.2016: Dow Jones: 18.218, Gold: 1.327, Verhältnis: ca. 13,7). Sollte sich Gold wieder in den Rahmen von 1-2 bewegen, das heißt bei gleichbleibenden Stand vom Dow Jones bei einem Kurs von 9.000-18.000 USD liegen, ist der Zeitpunkt gekommen um über eine Umschichtung in den Aktienmarkt nachzudenken. Von dieser Region sind wir aber noch sehr weit entfernt. Die Fahrt wurde aber bereits in den letzten Jahren aufgenommen und rein charttechnisch betrachtet bewegen wir uns wieder auf den Gleichstand zum Dow Jones zu. Wichtig ist jedenfalls, dass beim Zeitpunkt der Umschichtung natürlich auch die zu diesem Zeitpunkt aktuellen Fundamentaldaten betrachtet werden. Sind die Finanz- und Währungskrisen ausgestanden. Gab es bereits eine Währungsreform oder globale Änderungen am Geldsystem, etc. Diese Daten kann man natürlich aus heutiger Sicht noch nicht betrachten. Aber es bietet einen guten Anhaltspunkt um einfach zu sehen, wo wir langfristig stehen. Im Übrigen, das letzte mal als Gold und Dow auf ungefähr gleichem Niveau waren, war 1980, von da an wanderte es wieder in die andere Richtung, im Jahr 2000 Standen wir beim Dow bei 11.500 Punkten, beim Gold lediglich bei 280 USD, hier hatten wir ein Verhältnis von 40(!), seit dem bewegt es sich mit Ausreißern nach Oben und Unten wieder auf die 1-2 zu. Es ist also noch genügend Luft nach Oben und Gold ist derzeit definitiv noch zu billig!

Wo Edelmetalle verkaufen?

Die meisten Edelmetallhändler kaufen Edelmetalle jederzeit wieder zu aktuellen Kursen an. Banken tun dies (meist zu etwas schlechteren Kursen) auch! Sie können Ihre Edelmetalle auch privat verkaufen. Es gibt mittlerweile vielen Foren im Internet oder Auktionsplattformen wo dies möglich ist. Beim Privatverkauf ist zu empfehlen, dass man sich entweder trifft und Ware gegen Geld tauscht oder wenn es schon über den Versandweg gehen soll, sollten Sie sich in jedem Fall zuerst bezahlen lassen. Es gibt meist auch Bewertungssysteme in den Foren wo man auch sieht, wer vertrauenswürdig ist und wie viele Geschäfte er schon abgewickelt hat. Zu letzt möchte ich noch die Scheideanstalten erwähnen, auch diese kaufen immer Edelmetalle an. Ihre Edelmetalle wieder zu verkaufen stellte in der uns bekannten Vergangenheit noch nie ein Problem dar. Wir kaufen im Übrigen auch Edelmetalle an, selbstverständlich auch wenn diese nicht bei uns erworben wurden! Auch können Sie bei uns Ihr Altgold, Schmuck, Zahn- und Bruchgold und Silber verkaufen.

Abschließende Bemerkung

Die genannten Information stellen keine Anlage- oder Kaufempfehlung dar. Sie selbst und nur Sie sollten entscheiden wie Sie Ihr Geld anlegen möchten. Verlassen Sie sich nicht auf irgendwelche Anlageberater die mittlerweile ohnehin nicht mehr beraten sondern in erster Linie ihre eigenen Produkte verkaufen möchten und den Provisionen hinterherrennen. Nehmen Sie Ihre Geldanlage selbst in die Hand. Entscheiden Sie selbst und ganz alleine wie Sie Ihr Geld anlegen möchten. Stellen Sie sich die Fragen: Was ist Ihnen wichtig? Welche finanziellen Belastungen in den nächsten Jahren sind Ihnen jetzt schon bekannt? Möchten Sie einen möglichst hohen Ertrag oder einfach nur Sicherheit? usw. Man nimmt sich soviel Zeit für so viele Sachen, wie z.B. wo hin in den nächsten Urlaub, was für ein Auto, etc. Macht es da nicht auch Sinn sich diese Zeit auch bei einem anderen sehr wichtigen Punkt zu nehmen, nämlich der Verwaltung Ihrer Ersparnisse. Verlassen Sie sich nicht blindlings auf irgendwelche Verkäufer in Anzug und Krawatte! Nehmen Sie Ihr Geld selbst in die Hand, entscheiden Sie selbst was das Beste für Sie ist und mit welcher Geldanlage Sie sich am Wohlsten und am Sichersten fühlen!

Sie haben noch Fragen?

Dann rufen Sie uns doch einfach an: (0821) 88568-78 oder schreiben Sie uns eine eMail: info@silbertresor.de
Gerne können Sie uns auch vor Ort besuchen:

Faller Edelmetalle GmbH & Co. KG
Dieselstr. 16
im Piramid Gebäude im 1. Stock!
86368 Gersthofen


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Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme oder Ihren Besuch!

Ihr Team von www.Silbertresor.de

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